Con­tent Man­age­ment Sys­teme (CMS)

 

Was sind Con­tent Man­age­ment Sys­teme (CMS)?

Es gibt mehrere Arten von Content-Management-Systemen, abgekürzt CMS, welche nach ihrem pri-mären Ein­satzz­weck zu unterteilen sind. Da wäre zum Beispiel das Customer-Relationship-Management-System, welches Kun­den­daten ver­wal­tet oder das Document-Management-System, welches als Akte­nar­chiv für Unternehmen gedacht ist. Wenn in dieser Arbeit von einem CMS die Rede ist, dann ist der Begriff Web-Content-Management-System (WCMS) gemeint, darunter fällt natür­lich auch Joomla!.

WCM-Systeme pro­duzieren als Aus­gabe Inter­net­seiten und sind so konzip­iert, dass die Ver­wal­tung und Gestal­tung eben dieser vere­in­facht ist. Dabei umfasst ein CMS alles, was auf der Home­page angezeigt wird, wie zum Beispiel Menüs, Texte, Bilder und Videos. Auf mod­er­nen CMS wer­den diese Inhalte an das Anzeigegerät (z.B. PC, Tablet, Smart­phone) angepasst, kor­rekt dargestellt, untere­inan­der ver­linkt und erhal­ten ein ein­heitliches Erschei­n­ungs­bild. CMS haben oft auch ein bere­its inte­gri­ertes Benutzer­man­age­ment Sys­tem, so dass spezielle Rechte für bes­timmte Nutzer(gruppen) eingestellt wer­den kön­nen.

Die Ver­wal­tung der Inhalte ist bei einem Con­tent Man­age­ment Sys­tem anders aufge­baut als beispiel­sweise bei einer mit Adobe Dreamweaver erstell­ten Seite. Der Con­tent wird in einer zen­tralen Daten­bank gespe­ichert, es gibt somit keine einzel­nen HTML Seiten mehr. Diese Vorge­hensweise führt zu zwei großen Vorteilen:

 

Über­sichtlicher und besser zu ver­wal­ten bzw. organ­isieren

Sämtliche Daten wer­den in einer SQL Daten­bank hin­ter­legt, von wo aus sie bei Bedarf abgerufen wer­den kön­nen. Die Inhalte einer Seite, wie zum Beispiel Bilder oder ganze Artikel wer­den als eigen­ständige Objekte gespe­ichert.

 

Das Design wird zur Gänze vom Inhalt getrennt

Das grafis­che Design von CM-Systemen wird durch soge­nan­nte Tem­plates vorgegeben. Der Umfang solcher Tem­plates kann dabei stark vari­ieren. Manche bieten nur eine sta­tis­che grafis­che Aus­gabe, andere wieder kom­men mit einem Rundum-Sorglospaket und passen die Darstel­lung automa­tisch an die Auflö­sung des Aus­gabegeräts des Besuch­ers der Seite an, sei dies nun ein nor­maler PC, Lap­top, Tablet oder Smart­phone. Diese Anpas­sung nennt man Respon­sive Web­de­sign, mehr zu diesem Ver­fahren gibt es in einem eige­nen Kapi­tel. Mit Hilfe von Tem­plates lässt sich das Ausse­hen einer Web­seite schnell und unkom­pliziert ändern.

Content Management Systeme (CMS)

 

Wie funk­tion­iert ein CMS?

Con­tent Man­age­ment Sys­teme beste­hen meist aus 2 Teilen. Ein Teil ist die Ansicht der Web­seite wie sie der nor­male Besucher sieht, dieser Part wird Fron­tend genannt. Der zweite Part ist das Back­end, darunter ver­steht man eine Admin­is­tra­tionsober­fläche, welches im Hin­ter­grund der Seite läuft und für den nor­malen Besucher der Web­seite nicht sicht­bar ist.

Das Back­end bein­hal­tet alle Funk­tio­nen um die Web­seite zu ver­wal­ten. Dort kann beispiel­sweise das Menü ver­wal­tet, das Lay­out der Seite verän­dert, Erweiterun­gen instal­liert oder neue Artikel für die Home­page ver­fassen wer­den. Aufgerufen wird das Back­end beispiel­sweise durch ein hinzufü­gen von /administrator an die nor­male URL der Seite. So eine URL sieht dann beispiel­sweise so aus:

http://www.beispielseite.com/administrator

Dort wird der Admin­is­tra­tor der Seite nach einem Benutzer­na­men und einem Pass­wortes gefragt, um schlussendlich ins Back­end zu gelan­gen.

Bei den ver­schiede­nen CM-Systemen wird das Back­end auch unter­schiedlich benannt, so ist das Back­end bei Word­Press das Dash­board, bei Joomla! heißt es lediglich Back­end.

In den aktuellen Ver­sio­nen ver­schiedener Con­tent Man­age­ment Sys­teme lassen sich auch schon viele Bear­beitungs­funk­tio­nen aus dem Fron­tend aufrufen wie beispiel­sweise das Bear­beiten oder Erstellen von neuen Artikeln bzw. Seiten.

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